Zwiebelkuchen mit Mürbeteig
 
Vorber. Zeit
Zuber. Zeit
Zeit insg.
 
Er gehört zum Oktober, wie der Spargel zum Mai: Der Zwiebelkuchen mit Mürbeteig stimmt dich zusammen mit einem Glas Federweißer perfekt auf den Herbst ein!
Autor:
Rezepttyp: Herbst
Küche: Deutsch
Portionen: 4
Zutaten
  • Für den Teig (nach Ducasse):
  • 300 g Mehl (Type 550)
  • 60 g kalte Butter
  • 1 Ei
  • 75 ml Weißwein
  • Prise Salz
  • Prise Zucker
  • oder klassisch:
  • 300g Mehl
  • 150g kalte Butter
  • 60ml eiskaltes Wasser
  • eine Prise Salz
  • Für den Belag:
  • 1 kg Gemüsezwiebeln
  • 50 g Butter
  • 3 EL neutrales Öl
  • 125 g gewürfelter Speck
  • 2 Eier
  • 200 g saure Sahne
  • 1 TL Kümmel, frisch gemahlen
  • Salz & Pfeffer so nach Gefühl
Zubereitung
  1. Den Teig lieber von Hand, als mit der Maschine zubereiten. Er darf nur sehr wenig geknetet werden, sonst verliert er seine mürbe Struktur! Das Mehl auf die saubere Arbeitsfläche sieben, Salz und Zucker hinzu geben und eine Mulde formen.
  2. In die Mulde die kalte Butter in Flocken geben. Die massiere ich erst einmal in das Mehl ein, bis keine großen Butterstücke mehr zu spüren sind. Erst dann kommen die Eier dazu und dann nach und nach der Wein. Den Teig schiebe ich dann mehr zusammen und versuche so wenig wie nötig zu kneten. Hat der Teig Bindung bekommen, forme ich ihn zu einer Kugel, wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank.
  3. Die klassische Variante funktioniert auf dieselbe Art: Mehl und Butter vorsichtig miteinander verkrümeln. Dann erst das Wasser einarbeiten und möglichst wenig kneten. Es spricht übrigens nichts dagegen, einen Teil des Wassers auch hier durch Weißwein zu ersetzen!
  4. Die Gemüsezwiebeln schälen und auf dem Gemüsehobel in feine Ringe schneiden. Kontaktlinsen- und Schwimmbrillenträger sind Menschen ohne Augenschutz klar überlegen.
  5. Dann die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze aufschäumen und etwas Öl hinzugeben. Die Zwiebelringe darin langsam glasig dünsten. Sie sollen goldgelb aber nicht braun werden, damit sie keine Bitterstoffe entwickeln. Das dauert 10-15 Minuten. Gegen Ende kommt der fein gewürfelte Speck und der frisch gemahlene Kümmel hinzu. Ist alles schön goldgelb und duftet herrlich, die Pfanne vom Herd ziehen und die Zwiebeln abkühlen lassen.
  6. Eine Tarte- oder Springform, auf deren Boden zusätzlich ein rund ausgeschnittenes Stück Backpapier kommt, großzügig einbuttern.
  7. Dann etwa ⅔ des kalten Teigs zu einem runden Boden ausrollen und in die Form legen. Aus dem Rest des Teigs forme ich eine lange Wurst und rolle sie zu einem ca. 3-4 cm breitem, platten Band – das wird der Rand des Zwiebelkuchens. Den Teig rund herum an die Seitenwände der Springformlegen und festdrücken. Mit einer Gabel den Boden und die Seiten gleichmäßig einstechen, damit der Teig regelmäßig bäckt.
  8. Die Eier mit der Sauren Sahne, dem Salz und dem Pfeffer verrühren und unter die Speckzwiebeln heben. Die Masse in die Form geben und das ganze für ca. 40 Minuten bei 200-210°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen backen.
  9. Duftet es herrlich in der Küche und ist der Zwiebelkuchen goldbraun, ist er fertig. Ich löse ihn vorsichtig aus der Form, lasse ihn ein wenig abkühlen und durchziehen und schneide ihn dann noch warm auf. Bei mir gibt es dazu immer nur eine Beilage: Einen leckeren Freiland-Feldsalat. Herrlich!
Recipe by So nach Gefühl at https://www.sonachgefuehl.de/zwiebelkuchen-mit-muerbeteig/