Roastbeef mit Gurken-Möhren-Kimchi
 
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Ein herrlich leichtes Roastbeef, das nach einem Rezept von Ottolenghi durch eine aromatische Marinade aus fermentierter Chili-Bohnenpaste erst den richtigen Kick bekommt.
Autor:
Rezepttyp: Hauptgericht
Küche: Asian
Portionen: 4
Zutaten
  • Für das Roastbeef
  • 1,2kg flaches Roastbeef (ca. 1kg ohne Fettauflage)
  • 150g fermentierte Chili-Bohnenpaste
  • 1 EL neutrales Öl, z.B. Rapsöl
  • 1 EL helle Sojasoße
  • 1 EL Mirin (Reiswein)
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 cm Ingwer
  • Salz so nach Gefühl
  • 3 EL neutrales Öl zum Anbraten
  • Für den Kimchi
  • 1 Salatgurke
  • 3 Möhren
  • 2 EL Fischsoße
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Reisessig
  • 6 Frühlingszwiebeln
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 5 cm Ingwer
  • Koriandergrün
  • 1 Mango
  • 1 Spritzer Sesamöl
  • ½ TL geröstete Sesamsamen
Zubereitung
  1. Das Roastbeef befreie ich von der Fettauflage und schneide auch die darunter befindliche Silberhaut weg. Ich teile das Roastbeef in der Mitte durch, damit die Scheiben, die ich am Ende meinen Gästen serviere, nicht so groß sind. Aber Achtung: Merkt euch, welches die Längsseite ist, damit ihr das Roastbeef nach dem Braten auch quer zur Faser aufschneidet. Dann wird aus den übrigen Zutaten die Marinade angerührt und das Fleisch damit rundum eingepinselt. In Frischhaltefolie fest eingewickelt kommt es für 24 Stunden in den Kühlschrank.
  2. Für das Kimchi schneide ich die Salatgurke und die Möhren mit einem Sparschäler in dünne, lange Streifen. Die Gurkenkerne entsorge ich, denn sie enthalten nur Wasser und wenig Geschmack. Den Ingwer und den Knoblauch schneide ich in feine Streifen und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe. Dann gebe ich alle Zutaten bis auf das Koriandergrün, die Mango, das Sesamöl und die Sesamsamen in eine Schüssel mit Deckel, verrühre alles gründlich und stelle sie ebenfalls 24 Stunden zugedeckt in den Kühlschrank.
  3. Am nächsten Tag hole ich das Fleisch mindestens 1 Stunde, bevor ich es zubereite, aus dem Kühlschrank. Der Backofen wird auf 220°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt. In einer schweren Pfanne erhitze ich das Öl stark. Die Marinade schabe ich mit einem Teigschaber vom Roastbeef und hebe sie auf – sie würde beim Anbraten nur verbrennen. Das Roastbeef wird mit Küchenkrepp gut abgetrocknet und dann von allen Seiten kurz scharf angebraten. 1 Minute pro Seite reicht.
  4. Dann kommt das Roastbeef auf ein Backblech, das mit einem Stück Backpapier ausgelegt ist und die Gewürzpaste wird wieder mit einem Pinsel aufgetragen. Dann wandert das Roastbeef in den heißen Ofen. 9-12 Minuten für medium-rare, 12-15 Minuten für medium. Meines war 13 Minuten im Ofen. Anschließend darf es in Alufolie gewickelt für 10 Minuten ruhen und vor dem Aufschneiden noch einmal 5 Minuten ohne Alufolie. Die aufgeschnittenen Scheiben salzen so nach Gefühl.
  5. Für den Kimchi schneide ich von der Mango jeweils rechts und links des nicht sichtbaren Kerns eine Scheibe ab und ziehe vorsichtig die Haut von den Mangohälften ab. Dann schneide ich sie in halbmondförmige Stücke und richte diese zusammen mit dem Gurken-Möhren-Kimchi und dem Koriandergrün an. Zusätzlich zu Ottolenghis Rezept gebe ich noch einen Spritzer Sesamöl und etwas Sesamsaat darüber, die ich zuvor in einer beschichteten Pfanne ohne Öl goldbraun angeröstet habe.
Recipe by So nach Gefühl at https://www.sonachgefuehl.de/roastbeef-mit-gurken-moehren-kimchi/