Caponata – Sizilianisches Auberginengemüse
 
Vorber. Zeit
Zuber. Zeit
Zeit insg.
 
Caponata ist das Herz Siziliens, voller Aroma aus sonnengereiften Zutaten und eine der leckersten Arten, Auberginen zuzubereiten.
Autor:
Rezepttyp: Vorspeise
Küche: italienisch
Portionen: 4
Zutaten
  • 2 mittelgroße Auberginen
  • 1 rote Spitzpaprika
  • 2 kleine Zucchini
  • 1 gelbe Paprika
  • 2 frische Tomaten, sonnengereift
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 2 Stangen Sellerie
  • 200 ml passierte Tomaten
  • 1 handvoll schwarze Oliven
  • Pinienkerne 1-2 EL
  • 1-2 EL Rosinen
  • 1 Knoblauchzehe
  • Kapern (optional)
  • 1 TL Honig oder Zucker
  • 2 EL Essig (Weinessig oder Tomatenessig)
  • 1 Liter Rapsöl zum frittieren
  • 3-4 EL Olivenöl
  • Frische Basilikumblätter
  • 2-3 Stängel Petersilie
  • Salz und schwarzer Pfeffer so nach Gefühl
Zubereitung
  1. Die Auberginen und die Zucchini in grobe Würfel schneiden und gut einsalzen. Die Würfel in einer Schüssel mindestens 30 Minuten lang Wasser ziehen lassen und immer wieder durchrühren. Danach das Gemüse zum Abtropfen in ein Sieb geben und mit einem Teller beschweren, so dass wirklich einiges an Flüssigkeit herauskommt. Mindestens weitere 30 Minuten abtropfen lassen.
  2. Den Sellerie in Scheiben schneiden, ca. 0,5 cm dick. Die Zwiebel pellen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Am besten nach der Schnitt-Methode, die ich hier beschrieben habe. In einer großen Pfanne, in die das gesamte Gemüse später passen soll, das Olivenöl sehr sanft erhitzen und die Zwiebeln darin auf sehr kleiner Hitze langsam karamellisieren lassen. Das dauert ca. 45 Minuten. Immer wieder prüfen und umrühren, denn die Zwiebeln dürfen auf keinen Fall verbrennen! Deshalb gebt ruhig ab und zu einen Esslöffel Wasser in die Pfanne. Nach 15 Minuten kommt der Sellerie dazu. Der sondert auch etwas Flüssigkeit ab und hilft, dass die Zwiebeln nicht verbrennen.
  3. In der Zwischenzeit die Tomaten überbrühen, abschrecken und die Haut abziehen. Dann die Tomaten fein würfeln. Ebenso die Knoblauchzehe. Die Paprika halbieren, entkernen und grob Würfeln. In einer separaten Pfanne die Pinienkerne ohne Öl bei hoher Hitze rösten und zum Abkühlen auf einen Teller geben. Dann in der heißen Pfanne die Paprikastücke in etwas neutralem Öl scharf anbraten, damit sie Röstaromen bekommen.
  4. Wenn die Zwiebeln und der Sellerie zu karamellisieren beginnen, den Knoblauch hinzugeben und für etwa eine Minute mitdünsten. Dann den Zucker darüber streuen und ca. 3 Minuten lang karamellisieren lassen. Mit dem Essig ablöschen, gut durchrühren und die Tomatenwürfel dazugeben. Diese nun ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis sie weich werden. Dann die passierten Tomaten, die Oliven, Korinthen (evtl. Kapern) und etwa 100ml Wasser zufügen und köcheln lassen. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken.
  5. In einem hochwandigen Topf 1 Liter Rapsöl auf ca. 180°C erhitzen. Das lässt sich am Besten mit einem Digitalthermometer kontrollieren. Die Auberginen- und Zucchiniwürfel mit Küchenpapier gut abtupfen und portionsweise im Öl goldbraun frittieren. Dank der langen Marinierzeit sollten sie kaum Öl aufsaugen. Die Würfel mit einem Schaumlöffel o.ä. aus dem Fett heben und auf mehreren Lagen Küchenpapier abtropfen lassen.
  6. Schließlich die Paprika, die Auberginen und die Zucchini zur Caponata geben und weitere 20 Minuten leise blubbern lassen. Eventuell müsst ihr noch etwas Wasser zugeben, denn das frittierte Gemüse saugt noch einiges an Flüssigkeit auf.
  7. Zu guter Letzt alles mit einem guten Olivenöl, fein gehackter Petersilie und grob gezupften Basilikumblättern abschmecken und mindestens eine Stunde lang durchziehen lassen. Erst kurz vor dem Servieren die Pinienkerne darauf geben. Am besten schmeckt die Caponata aber, wenn sie über Nacht durchziehen durfte. Caponata wird am besten mit geröstetem Weißbrot gegessen. Wer aber mächtig Hunger hat, kann sie auch mit Pasta servieren.
Recipe by So nach Gefühl at https://www.sonachgefuehl.de/caponata-sizilianisches-auberginengemuese/