Backofenkartoffeln – die perfekte Beilage
 
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Einfach und lecker, doch der Teufel steckt wie immer im Detail: Wie euch gute Backofenkartoffeln praktisch immer gelingen.
Autor:
Rezepttyp: Beilage
Portionen: 2
Zutaten
  • 7-8 mittelgroße, festkochende Kartoffeln (z.B. Linda)
  • 3-4 EL neutrales Öl z.B. Rapsöl
  • Frischer Rosmarin, gehackt. Ersatzweise getrocknet.
  • ¼ TL scharfes Paprikapulver oder türkischer Pul Biber
  • Salz & Pfeffer
  • optional:
  • 2 EL Semmelbrösel oder Panko
Zubereitung
  1. Zunächst bringe ich Wasser in einem großen Topf zum Kochen. Der Versuchung, es mit einem kleinen Topf zu versuchen, damit es schneller geht, erliege ich nicht mehr. Wieso? Weil das Wasser bei kleiner Wassermenge zu stark abkühlt. Die Kartoffeln sollen aber sehr schnell und heiß angegart werden.
  2. Während das Wasser erhitzt, schäle ich die Kartoffeln, halbiere sie und dann kommt es je nach Kartoffelgröße an, wie es weitergeht. Mal reicht es, sie zu vierteln. Mal sind es achtel. Ich versuche immer Würfel mit ca. 2,5 cm Kantenlänge zu bekommen. Da Kartoffeln üblicherweise rund sind, hat man nie perfekte Würfel, aber das stört ja nicht. Die Kartoffelwürfel kommen in einer große Schüssel mit kaltem Wasser, damit die Stärke auswäscht. Am besten, das Wasser wird mehrfach gewechselt, bis es klar bleibt.
  3. Kocht das Wasser, salze ich es und gebe die Kartoffelwürfel hinein. Nicht zuviel auf einmal, damit das Wasser nicht abkühlt. Lieber koche ich 2 Portionen hintereinander. Die Würfel bleiben für ca. 6 Minuten im sprudelnden Wasser. Dann hebe ich sie mit einem Schaumlöffel aus dem Topf und gebe sie kurz in eine große Schüssel mit eiskaltem Wasser, damit der Garprozess unterbrochen wird. Die Kartoffeln sollen noch eine glatte Oberfläche haben und dürfen im Kern noch etwas bissfest sein. Aus dem Eiswasser kommen sie zum Abtropfen und abkühlen auf ein Kuchengitter. Sind die Kartoffeln heruntergekühlt kommen sie am besten abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Aber wer kocht sich schon die Kartoffeln am Vortag vor? Sie etwa 1 Stunde ruhen zu lassen tut es auch.
  4. Während die Kartoffeln ruhen, heize ich den Backofen vor – am Besten mit Heißluft, ca. 190°C oder Ober-/Unterhitze ca. 200°C. Wegen der Gefahr von Acrylamid-Bildung soll man bei Kartoffeln nicht über 200° gehen.
  5. Aus dem Öl, den Gewürzen und dem Rosmarin mische ich ein Würzöl zusammen – aber OHNE Salz! Das würde verhindern, dass die Kartoffeln im Ofen knusprig backen. Früher habe ich Olivenöl benutzt. Heute benutze ich lieber Rapsöl, da es höhere Temperaturen aushält. damit mische ich die Würfel sie nun bereit sind für den Backofen. // Für die absoluten Freaks hier noch ein Tipp, wie die Kartoffeln noch knuspriger werden. Statt des beschriebenen Würzöls mache ich folgendes: Ich gebe ca. 2 EL Semmelbrösel oder Panko zusammen mit dem Paprikapulver und ½ TL getrocknetem Rosmarin in eine alte Kaffeemühle und mahle alles zu einem feinen Staub. Damit umhülle ich die Kartoffelwürfel und besprühe sie danach mit einem Ölsprayer mit dem Öl. Das macht zwar mehr Arbeit, aber das Ergebnis ist fantastisch!
  6. Ist der Ofen heiß, gebe ich die Kartoffeln auf ein Backblech und dann ab damit in den Backofen! Die Kartoffeln brauchen je nach Sorte, dicke, Backofen und Hitze zwischen 20 und 40 Minuten. Das muss jeder selbst austüfteln. Ich bereite sie am liebsten in einem Airfryer zu – das geht nicht nur schneller als im herkömmlichen Backofen, sie werden auch noch knuspriger.
  7. Erst wenn die Kartoffeln fertig gebacken aus dem Ofen kommen, darf Salz daran. Dann schnell servieren und essen, denn die Knusprigkeit geht schnell verloren. Doch zu Burgern, Sandwiches, Steaks oder ähnlichen Gerichten sind die Backofenkartoffeln immer noch die absolut beste Beilage!
Recipe by So nach Gefühl at https://www.sonachgefuehl.de/backofenkartoffeln-die-perfekte-beilage/