
Unsere kulinarischen Highlights 2025 drehen sich um alles, was wir außer Haus erlebt haben, von der Imbissbude bis zum Sternerestaurant.
Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende entgegen. Höchste Zeit für unsere kulinarischen Highlights 2025: Wo haben wir gut und gerne außer Haus gegessen?! Von der Frittenbude bis zum Sternerestaurant ist alles erlaubt. Nur gut sollte es sein. Oder ein schönes Erlebnis. Am besten aber beides zusammen!
Unsere kulinarischen Highlights 2025!
Wie schon im letzten Jahr ist die Auswahl keine unabhängige Restaurantkritik. Es sind unsere persönlichen Erlebnisse an den jeweiligen Tagen, an denen wir die Restaurants besucht haben. Es gibt keine Rangfolge, ich stöbere mich einfach durch meine Fotogalerie von Januar bis Dezember und liste die Restaurants chronologisch nach unseren Besuchen auf. Der Ö. steuert einige Fotos bei. Doch manchmal haben wir es auch schlichtweg vergessen, Fotos zu machen. Weil es einfach so lecker und so schön war! Und weil Menschen, die an Restauranttischen sitzen und pausenlos Fotos machen auch irgendwie nerven, oder?
Anabelas Kitchen / Berlin


Wem das bekannt vorkommt, der hat unseren letzten Jahresrückblick noch in guter Erinnerung. Denn Anabelas Kitchen war bereits 2024 ein Highlight. So gut, dass es auch in unsere kulinarischen Highlights 2025 gehört. Das kleine Restaurant in Charlottenburg, das bereits seit vielen Jahren existiert, fühlt sich an wie eine Einladung zu den Besitzerinnen Anabela und Marion nach Hause. Während Marion die Gäste betreut, steht Anabela in der Küche. Am besten, man bestellt nichts, sondern lässt sie einfach machen. Anabela entscheidet dann über das Menü, das du bekommst und das richtet sich stark nach dem, was sie im täglichen Einkauf findet und worauf sie Lust hat. Anabela ist ihrer portugiesischen Heimatküche treu, kocht aber grenzenlos, modern und sehr lecker. Wir werden auch in 2026 wieder gerne einkehren. Eine Reservierung ist meist mehrere Wochen im Voraus erforderlich.
Anabelas Kitchen – Pestalozzistraße 3, 10625 Berlin-Charlottenburg – https://www.anabelas-kitchen.de/
Entrecôte / Berlin


Moden kommen und gehen, Bistros machen auf und schließen wieder… und dann gibt es noch das Entrecôte. Eine französische Brasserie, die es seit mehr als 20 Jahren gibt und die alle Moden einfach an sich vorüberziehen lässt. Hier wird das Essen nicht neu erfunden, sondern traditionell zelebriert mit Steak Frites, Zwiebelsuppe, Schnecken und wechselnden Tagesgerichten. Betritt man aus dem lärmigen Berliner Alltag das Restaurant, schallt einem schon ein freundliches „Bonjour!“ entgegen. Durchatmen! Genießen. Es ist wie ein kleiner Urlaub, solide, lecker, ohne Sperenzien. Das Beste ist, dass das Entrecôte durchgehend von 11:30 bis 23:00 Uhr warme Küche anbietet. Mittags kommen die Büroleute aus der Umgebung für einen günstigen Mittagstisch und es ist voll. Ab 14 Uhr hat man das Restaurant fast für sich und kann einen späten Lunch / ein frühes Dinner genießen. Für abends ist eine Reservierung empfehlenswert. Für uns die erste Adresse, wenn man einmal Urlaub von Berlin braucht, und das mitten in Berlin!
Entrecôte – Schützenstrasse 5, 10117 Berlin – https://www.entrecote.de/
Matthias / Berlin


Noch relativ neu, doch bereits jetzt ist das Matthias Restaurant mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Wir kehrten noch vor Vergabe der begehrten Sterne ein und waren angenehm von der lockeren Atmosphäre und dem sehr gut durchmischten Publikum überrascht. Die ehemaligen Macher des legendären Einsunternull haben sich hier eine neue, kulinarische Heimat geschaffen: Modern, präzise und dennoch familiär einladend. Wer Berührungsängste mit Sternerestaurants hat, findet hier den perfekten Einstieg in die Welt des Fine Dining, ohne sich fehl am Platz zu fühlen. Unbedingt wiederkommen!
Matthias – Kollwitzstr. 87, 10435 Berlin – https://www.matthiasrestaurant.com/
Lamazère Brasserie / Berlin


Schon die Eltern führten ein rennomiertes Restaurant in der Nähe des Champs Élysées in Paris. Doch Inhaber Régis Lamazère zog es in die Heimatstadt seiner Mutter, nach Berlin, um hier so ziemlich die französischste aller französischen Brasserien der Stadt zu eröffnen: Lamazère Brasserie. Tolles Essen, schöne Atmosphäre, gute Weine und urgemütlich. Die Qualität der Speisen liegt deutlich über der des Entrecôte. Dafür kann die kleine Brasserie aber auch sehr voll und quirlig werden. Wer es ruhiger mag, geht am frühen Nachmittag ins Entrecôte. Wer es lebendig, quirlig und modern-französisch mag, kommt am Lamazère nicht vorbei. Ein absoluter Lieblingsort!
Lamazère Brasserie – Stuttgarter Platz 18, 10627 Berlin – https://lamazere.de/
Rössl Bianco / Meran


Das Essen im Rössl Bianco in Meran ist solide. Herausragend ist die Geschichte dieses alten Gasthauses, das fast 50 Jahre im Dornröschenschlaf lag und ebenso herausragend ist die Geschichte seiner Erweckung durch die neue Besitzerin und ihre Söhne. Niemals haben wir an einem vergleichbaren Ort übernachtet und allein dafür hat sich das Rössl Bianco einen Platz in unseren Highlights verdient.
Bereits 1745 wurde das „Weiße Rössl“ als Taverne in den unteren Wasserlauben Merans erwähnt. Der Gasthof gilt als einer der ältesten der Stadt. Über die Jahrhunderte stiegen einfache Handwerker und ein paar Prominente hier ab. Doch 1974 war Schluss. Zu unmodern, zu sehr aus der Zeit gefallen. Das Gasthaus schloss und drohte in Vergessenheit zu geraten. 2015 kam wieder Leben in das alte Gemäuer, das umfangreich saniert wurde. Seit 2018 residiert hier Inhaberin Anna mit ihren beiden Söhnen und betreibt das ungewöhnliche Hotel. Nachdem diverse Köche kamen und gingen, stand zum Zeitpunkt unseres Besuchs im Mai 2025 Anna selbst in der Küche und kochte. Allein ein Besuch des urigen Speisesaals ist wegen der alten Balken und des freigelegten Mauerwerks schon ein Highlight. Wir hoffen, es finden zahlreiche Gäste hier her, sei es zum Übernachten oder auch nur, um hier gemütlich zu speisen. Das Gasthaus liegt sehr zentral in der Altstadt von Meran. Eine Parkgarage ist wenige Fußminuten entfernt. Da die Hotelzimmer trotz Fahrstuhls nicht alle barrierefrei sind, sollte man ohnehin noch gut zu Fuß sein. Das Treppenhaus fühlt sich ein wenig so an, als sei man in eine Raddierung des Künstlers M.C. Escher geraten. Wir fanden es toll!
Rössl Bianco – Laubengasse 357, 39012 Meran, Italien – https://roesslbianco.it/
Pastificio Remelli / Valeggio sul Mincio


Eine kleine Gasse. Ein unscheinbarer Laden. Als wir ankommen, regnet es und die Straßen sind menschenleer. Unklar, ob hier überhaupt geöffnet ist. Doch das hochgelobte Restaurant „Alla Borsa“ um die Ecke will uns nicht mit unserem vierbeinigen Mitbewohner. Wir sind aber in Tortellini-Land und wollen Tortellini essen. Google-Maps zeigt: Pastifico Remelli schneidet in der Bewertung sogar besser ab. Also nichts wie hin. Kaum eingetreten ändert sich das Bild: Der vordere Verkaufsraum, in dem es handgemachte Pasta gibt, und der angrenzende Feinkostladen sind sehr gut besucht. Noch mehr ist aber im Restaurant im hinteren Teil des verwinkelten Gebäudes los. Fast alle Tische sind besetzt. Die robuste Kellnerin mag uns und winkt uns an den letzten freien Tisch neben dem lodernden Grill. Denn hier gibt es, neben handgemachten und gefüllten Nudeln, auch gute Grillgerichte. Wir bestellen die „von allem Etwas“-Variation, die wohl jeder Tourist nimmt: Verschiedene Sorten gefüllter Pasta, nur in etwas Salbeibutter geschwenkt. Wir probieren und sind im Tortellini-Himmel. Selten aßen wir so zarte und dabei so aromatische Tortellini. Ein Geheimtipp ist der Laden ganz sicher nicht, so voll, wie er war. Aber auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man einmal in Verona oder am Gardasee zu Gast ist.
Pastificio Remelli – Via Alessandro Sala 30, 37067 Valeggio Sul Mincio, Italien – https://pastificioremelli.it/
Niko Izakaya / Berlin

Es gibt freundlichere Straßen in Berlin, als die obere Brunnenstraße im Wedding. Gesäumt von 70er Jahre Beton-Bausünden, zu denen auch kleine Glaspavillons gehören, die den breiten Bürgersteig säumen. In einem dieser Pavillons residiert Niko Izakaya, ein japanisches Wirtshaus. Wer dabei an speckige Dartscheiben und dudelnde Glückspielautomaten denkt, liegt jedoch falsch. In japanischen Wirtshäusern wird nicht nur getrunken (vorrangig Bier, Sake und Cocktails), es wird auch erwartet, dass man kleine Gerichte dazu bestellt. Ähnlich, wie in türkischen Rakı Bars. Bei meinem ersten Besuch verfehlte ich das Lokal erst, dachte dann, es sei geschlossen. Doch kaum trat ich durch die Tür, offenbarte sich mir eine andere Welt: Ein angenehmer Duft von Ingwer und Reis schlug mir entgegen und obwohl der Laden von außen verwaist erschien, war er schon gut besucht. Auszeit vom Alltag und das Gefühl, ein futuristischer Apparat hätte einen im Bruchteil einer Sekunde ins Herz von Tokyo transportiert. Es erwarten einen neben guten Drinks auch herrliche, täglich wechselnde Gerichte, viele mit Fisch (roh, mariniert, gegart) aber auch frittiertes Hühnchen und ein köstlicher Spitzkohlsalat. Man merkt kaum, wie die Zeit vergeht. Doch der Laden ist beliebt und es gibt zwei Schichten, daher muss man vorreservieren und sein Zeitfenster einhalten. Aber diese zweistündige Japanreise ist es wert!
Niko Izakaya – Brunnenstraße 73, 13355 Berlin – https://www.niko-izakaya.de/
Manon Brasserie Nouvelle / Berlin


Wieder eine Brasserie. Wieder ein anderes Konzept. Hinter der schicken Manon Brasserie steckt kein anderer, als Multi-Gastronom The Duc Ngo. Untergebracht im Roomer’s Hotel am Steinplatz in Charlottenburg, wagt The Duc Ngo sich an die französische Küche und brilliert auch hier. Französisches Essen wird nicht nur serviert, es wird zelebriert. Wie in jedem Restaurant von The Duc Ngo ist nicht nur die Wahl der Ausgangsprodukte Produkte exzellent, sondern auch das, was die Küche daraus macht. Der hauseigene Sommelier ist ein echtes Original und geleitet wird das schöne Manon von Ducs alter Mitstreiterin Jana Kämpfer, die jüngst zur Berliner Gastgeberin des Jahres gekürt wurde. Wir kennen sie schon aus dem Funky Fish und Le Duc Salon, doch im Manon hat sie ihre wahre Heimat gefunden. Die Preise sind am oberen Limit – das Erlebnis und die Qualität sind es aber auch. Das Publikum ist derzeit sehr Influencer-lastig, doch das gibt sich mit der Zeit hoffentlich. Eine schöne Neubereicherung für Berlin.
Manon Brasserie Nouvelle – Steinplatz 4, 10623 Berlin – https://www.roomers-hotels.com/berlin/eat-and-drink/
Osteria Lapilli / Arquà Petrarca


Schon mal was von den Euganäischen Hügeln gehört? Wir bis dieses Jahr auch nicht, denn wer in Italiens Po-Ebene unterwegs ist, reist meist von Verona über Padua direkt nach Venedig. Dabei liegen etwas südlich von Padua die Euganäischen Hügel, eine kleine, spitzkegelige Bergkette vulkanischen Ursprungs. Sie umklammert eine üppige Weinlandschaft in der sonst eher trostlosen Po-Ebene. Hier ließen sich einst die reichen, venezianischen Kaufmannsfamilien von Palladio ihre Sommerpaläste bauen, um der sommerlichen Schwüle der Lagune und den Moskitos zu entfliehen. In einem der kleinen Orte ließ sich der Dichter Petrarca nieder und verbrachte hier seinen Lebensabend. Heute heißt der Ort: Arquà Petrarca. Es gibt hier und in der Umgebung zahlreiche gute Restaurants. Am meisten in Erinnerung blieb uns aber die Osteria Lapilli in Arquà Petrarca, die frisch, jung und modern daherkommt. Regionale Küche, hervorragende Weine und eine nette Besitzerin samt Sohn, die das kleine, aber sehr schöne Restaurant im Herzen der Altstadt führt. Wir haben es auf unserer Karte markiert, um wieder einzukehren, sollten wir wieder einmal in der Nähe sein.
Osteria Lapilli – Via Roma 15, Arquà Petrarca PD, Italien – https://www.osterialapilli.it/
Rädle Feine Kost / Freiburg


Der Ö. musste zum Friseur. Wie immer, wenn wir reisen. Es ist dann meiner Spürnase überlassen, ihm einen Salon zu finden. So war es auch in Freiburg. Wir fanden einen und während der Ö. onduliert und kurzrasiert wurde, sah ich mich um. Gleich fiel mir ein netter Feinkostladen ins Auge. Doch an eine kurze Rast war nicht zu denken, denn ein lauter Presslufthammer traktierte vor der Tür einen der berühmten, offenen Freiburger Kanäle. Als die Frisur vom Ö. wieder saß, hatten wir Hunger und suchten nach einem schönen Ort. Doch mir ging Rädle Feine Kost nicht aus dem Sinn. Weder der Ö., noch der vierbeinige Mitbewohner wollten umkehren, doch das ignorierte ich und lotste sie kurzerhand dorthin. Der Presslufthammer hatte Feierabend. Uns hingegen erwarteten kühler Weißwein und leckere Salumi – perfekt für den kleinen Hunger, denn den Mittagstisch hatten wir verpasst. Dafür war der Empfang umso herzlicher und der Ö. musste zugeben: Meine Spürnase hat uns wieder genau an den richtigen Ort geführt. Umso mehr, als wir im Anschluss von Kirstin Fuchs im Spielweg Hotel vom Schicksal der Besitzer Manu und Sascha Weiss erfuhren. Sascha Weiss führte lange das Sternerestaurant „Wolfshöhle“ in Freiburg, bis er durch einen Herzstillstand 2020 sämtliche Erinnerungen verlor. Rädle Feine Kost ist sein Weg zurück zu dem, was er liebt: Das Kochen, unterstützt von seiner tollen Frau Manu. Hut ab vor den beiden und sind wir wieder in Freiburg, kommen wir auf jeden Fall wieder vorbei!
Rädle Feine Kost – Oberlinden 17, 79098 Freiburg im Breisgau – https://www.raedle-feine-kost.de/
Lauschig lokal / Flensburg



Apropos Spürnase. Im Dezember verschlug es uns nach Flensburg, um im Das James für zwei Tage die Seele baumeln zu lassen. Nachdem wir den ersten Abend im hauseigenen „Farmhouse“ gut aßen, wollten wir uns am zweiten Abend auf dem Weihnachtsmarkt den Bauch vollschlagen. Der Markt bestach jedoch durch norddeutsche Schlichtheit. Nach wenigen Minuten hatten wir ihn durch und waren ein wenig ernüchtert. Unzufrieden trotteten wir durch die Fußgängerzone zurück in Richtung Parkhaus. Rechts und links dieser Flaniermeile öffnen sich immer wieder charmante Höfe mit kleinen Geschäften, die wir aber schon bei einem früheren Besuch erkundet hatten. So gingen wir nur achtlos daran vorbei, bis meine Nase mir plötzlich sagte: Lass uns hier mal reingehen. Der Ö. folgte mir maulend (kalt, müde, hungrig, mähhh) und wir entdeckten Lauschig lokal – ein kleines Restaurant, das noch leer war. Die Speisekarte verhieß Gutes: Moderne, kleine Teller, saisonal gekocht, zum Teilen. Sofort kehrten wir ein, denn sharing-is-caring, das ist unser Lebensmotto! Wir bestellten uns quer durch die interessante Tageskarte und waren mit Flensburg versöhnt: Junge, moderne Küche, aromatisch, mit überraschenden Kombinationen und einem sehr engagierten Team dahinter. Auf der Rückfahrt anderntags bedauerten wir, keinen vergleichbaren Laden in Berlin zu kennen. Wir freuen uns aber schon auf unseren nächsten Besuch in Flensburg, denn Lauschig lokal gehört nun auf jeden Fall mit zum Repertoire!
Lauschig lokal – Holm 49/51, 24937 Flensburg – https://www.lauschig-lokal.de/
Marubi / Berlin


Ich gebe es zu, ich bin nicht der Oberexperte, wenn es um die besten Chilli-Wan tan oder Ramen-Suppe der Stadt geht. Marubi gibt es schon sehr lange in unserer weiteren Nachbarschaft, doch so richtig warm wurde ich nie mit dem Laden. Dann zogen sie ca. 200m um und auf einmal brummt der Laden wie Bolle. Grund genug, doch noch einmal vorbeizuschauen. Dazu habe ich meine Freundin Martyna vom Foodblog „Martyna schmeckt“ mitgenommen. Auch sie kannte Marubi schon, war ebenso zwiespältig, wie ich, wollte dem Laden aber auch noch einmal eine Chance geben. Wir wurden nicht enttäuscht – die Chilli Wan tan waren richtig gut, die Nudeln mit Rindfleisch absolut in Ordnung. Mittags ist es brechend voll, weil viele hier Mittagspause machen. Doch das ist auch gut so, denn so sind alle Gerichte sehr frisch. Das muss es auch geben: Dass eher schlechte Erinnerungen noch einmal überprüft werden und man anerkennt, dass ein Laden sich sehr bemüht, besser zu werden. Marubi wird im neuen Jahr auf jeden Fall noch einmal besucht. Übrigens: Schaut mal auf Martynas Instagram-Seite vorbei. Als gelernte Sommeliere gibt sie dort immer wieder exzellente Weintipps.
Marubi – Schönhauser Allee 187, 10119 Berlin – https://www.marubi.eu/
Was sonst noch in Erinnerung blieb und wo wir auf jeden Fall noch einmal vorbeischauen möchten:
File Asto / Berlin
Kleines Restaurant in der Nähe des Kollwitzplatzes mit leckeren, griechischen Vorspeisen, wie von Mama gekocht. Das Restaurant gibt es noch nicht lange und der Service war noch etwas unerfahren und planlos. Das Essen aber war lecker und wir freuen uns darauf, im Sommer hier mal einen Sundowner mit leckeren Vorspeisen zu genießen.
File Asto – Kollwitzstraße 26, 10405 Berlin – https://file-asto.com/
Jolie / Berlin
Ein weiteres Bistro am Kollwitzplatz und ein Ableger des „November“, das um die Ecke liegt. Während das „November“ japanische Küche zelebriert, geht es im Jolie modern-französisch zu. Wir waren einmal da und fanden es gut. Doch so richtig in Erinnerung blieb es uns nicht. Das probieren wir im neuen Jahr einfach nochmal aus, dann kann ich vielleicht mehr darüber sagen.
Jolie Berlin – Wörther Straße 35, 10435 Berlin – https://jolie-berlin.com/
Bier Esel / Köln
Meinem Kumpel Gerd macht keiner so schnell etwas vor. Der hatte als Maskenbildner schon Promis aus aller Welt auf dem Stuhl sitzen, ohne dass ihn das beeindruckt. Doch wenn man mit ihm im Bier Esel einkehrt, dem ältesten Muschelrestaurant der Stadt Köln, weiß man, wofür sein Herz schlägt: Gute Hausmannskost und nette, bodenständige Kellner. Nach Gerds Aussage variiert die Qualität der Speisen in den anderen Brauhäusern der Stadt stark. Hier hingegen geht es seit Jahren stabil rustikal und lecker zu. Ein super netter Ort, besonders, wenn man mit Gerd unterwegs ist.
Bier Esel – Breite Straße 114, 50667 Köln – https://www.bier-esel.com/
Gasthaus & Hotel Bischoff / Rodgau-Jügesheim
Nun extra eine Reise in dieses sehr gemütliche Lokal zu unternehmen, wäre vielleicht übertrieben. Doch ist man im südlichen Rhein-Main-Gebiet unterwegs, lässt es sich hier gut Rast machen und lecker essen. Neben der Standardkarte, die ein krass-gutes Cordon Bleu mit den besten Pommes der Welt bereithält, gibt es eine wechselnde Tageskarte mit Gerichten der Saison. Reservieren ist dringend empfohlen und alleine das ist ein gutes Zeichen.
Gasthaus & Hotel Bischoff – Eisenbahnstraße 61, 63110 Rodgau – https://gasthaus-bischoff.de/
Zwei Abschiede von 2024:
Hier noch zwei traurige Abschiede aus unserem Rückblick von 2024.
Bianc / Hamburg:


Matteo Ferrantino verkündete Anfang Dezember überraschend, dass er sein zwei Sterne Restaurant Bianc zum Jahresende verlässt. Er will zurück in seine italienische Heimat. Ein großer Verlust für Hamburg. Nachdem wir schon im Februar 2024 begeistert waren, wiederholten wir das im April 2025, nicht ahnend, dass es vorerst unser letzter Besuch bei Matteo sein würde. Das Bianc übernimmt ab 2026 Marvin Böhm, der bislang Sous-Chef im Aqua in Wolfsburg war. Der Name „Bianc“ wird im Laufe des neuen Jahres verschwinden, denn er ist so mit Matteos Geschichte verknüpft, dass es keinen Sinn macht, ihn nach Matteos Weggang dauerhaft zu behalten.
Bianc – Am Sandtorkai 50, 20457 Hamburg
La Terrasse / Goult (Provence)


Mein Lieblingsrestaurant 2024, entdeckt im Provence-Urlaub. Junge Leute heben französische Landküche auf ein modernes Niveau, das einfach Spaß macht. Leider musste La Terrasse in diesem Jahr schließen – irgendwas passte den Behörden nicht. Wirklich schade, denn das Restaurant allein wäre es wert gewesen, noch einmal mit dem Auto bis in die Provence zu fahren. Bleibt nur zu hoffen, dass das sympathische Besitzerpaar nach einer Atempause an anderer Stelle weitermacht.
La Terrasse – 200 Rue de la République, 84220 Goult – Frankreich
Das war`s für 2025!
Soweit unsere kulinarischen Highlights 2025. Vieles mehr haben wir noch gesehen, doch nicht alles hat uns überzeugt. Nun freuen wir uns darauf, was 2026 alles an kulinarischen Überraschungen für uns bereithält. Hast du einen Tipp, den du gerne loswerden möchtest? Schreib‘ ihn uns unten in die Kommentare. Vielleicht kommen wir im neuen Jahr vorbei!



Dieter Hartmann
Lieber Dirk,
Danke für Deinen Rezept.. und sonst wie Blog.
Jetzt für Silvester hast Du mich/uns mit Deinen Fingerfood Vorschlägen inspiriert. Danke dafür…Die Proben davon waren mehr als lecker…Mal sehen, was die Gäste heute Abend sagen werden….
Und Eure Veränderungsüberlegungen….
Auf nach Süddeutschland…da komme ich her, da wohne ich…
Hier gibt es viel zu entdecken und zu verkosten…Tolle Lebensmittel, Streuobstwiesen, Destilate, bester Wein, superleckeres Bier, gute Gastronomie…von bodenständig bis Sterneküche….
Lasst Euch inspirieren.
Herzliche Grüße und vielen lieben Dank für den Blog.
Euch einen guten Rutsch nach 2026
Herzlichst
Dieter
Dirk
Lieber Dieter, vielen Dank für deine netten Zeilen. Tatsächlich könnte ich mir Süddeutschland auch gut vorstellen – eine Weingegend würde mir gut gefallen. Wir werden sehen, wo es uns hin verschlägt.
Dieter Hartmann
Lieber Dirk,
Da habe ich doch auch gleich einen Tipp für Dich.
Das Remstal, beginnend in Fellbach bei Stuttgart….hier schlägt das Entdeckerherz….völlig zu Unrecht verkannt…
Liebe Grüße
Dieter
Marion Dieplinger
Lieber Dirk,
danke für deine tollen Vorschläge!
Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026